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Die Zähne als Teil des Ganzen.
Ein kleines Beispiel:
Wenn man den Kopf weit nach hinten in den Nacken legt und den geöffneten
Mund langsam schließt, werden sich zunächst die hinteren Zähne berühren
und beim weiteren Schließen gleitet der Unterkiefer nach vorne, bis sich alle
Zähne berühren. Öffnet man hingegen den Mund bei weit nach vorne auf die
Brust geneigtem Kopf, berühren sich beim Schließen des Mundes erst die
Schneidezähne und der Unterkiefer gleitet zwanghaft nach hinten.

Diese muskuläre Mehrarbeit der Nackenmuskulatur ruft eine Mehrarbeit
der Kaumuskulatur hervor, weil diese zusätzlich zur reinen Kauleistung
nun auch noch als Kopf-Halte-Hilfsmuskulatur, genauer gesagt als
Gegenspieler zur Nackenmuskulatur arbeiten muss.

Oft besteht eine solche Kopf-/Körperfehlstellung über mehrere Jahre, bis
über einen zusätzlichen Trigger, wie etwa extraktion eines strategisch
wichtigen Zahnes, eine neue schlecht angepasste prothetische Versor-
gung, zahlreiche Amalgamfüllungen, die sich im Laufe der Zeit zu stark
abgenutzt haben, oder auch Stress im Beruf oder Privatleben, das System
dekompensiert und Schmerzen auftreten. >>


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